
Einbruchmeldeanlage (EMA)
Eine Einbruchmeldeanlage, umgangssprachlich Alarmanlage, erkennt Eindringlinge. Ob daraus Schutz wird, hängt davon ab, wer auf den Alarm reagiert.
Aufbau
Zu einer Einbruchmeldeanlage gehören eine Zentrale, Melder und eine Bedienstelle. Öffnungsmelder überwachen Türen und Fenster, Glasbruchmelder die Scheiben, Bewegungsmelder die Räume. Über die Bedienstelle wird die Anlage scharf- und unscharfgeschaltet. Ein Übertragungsgerät verbindet sie mit der Leitstelle.
Klassen und Normen
Für Einbruchmeldeanlagen gibt es Sicherheitsstufen, nach der europäischen Normenreihe DIN EN 50131 die Grade 1 bis 4, bei VdS die Klassen A, B und C. Je höher die Stufe, desto besser ist die Anlage gegen Sabotage und Überwindung geschützt. Welche Stufe für Ihr Objekt nötig ist, hängt vom Risiko und oft von den Vorgaben Ihres Versicherers ab. Das plant Ihr Facherrichter mit Ihnen.
Zur groben Orientierung: VdS Klasse A entspricht etwa Grad 2, Klasse B etwa Grad 3, Klasse C Grad 3 bis 4. Errichtet werden Anlagen in Deutschland nach DIN VDE 0833, VdS-Anlagen zusätzlich nach VdS 2311.
Warum die Aufschaltung zählt
Eine Sirene allein verlässt sich darauf, dass jemand reagiert. Ist die Anlage auf unsere Leitstelle aufgeschaltet, bewerten wir jeden Alarm ohne Verzögerung. Nach Ihrem Alarmplan heißt das:
- Wir rufen Sie oder Ihre Vertrauensperson an.
- Wir verständigen die Polizei. Ob und wie schnell sie kommt, entscheidet sie selbst. Bei Fehlalarmen können Gebühren anfallen, mehr dazu unter Falschalarm.
- Wir schicken unsere Interventionskräfte zum Objekt.
- Wir dokumentieren alles im Alarmbericht.
Alarmanlage aufschalten lassen
Haben Sie noch keine Anlage, nennen wir Ihnen Facherrichter aus unserem Partnernetzwerk.
